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Welches E-Bike passt zu Dir?

Der Trend zum Fahrradfahren ist angesichts der aktuellen Energie- und Klimasituation ungebrochen. Der Fahrradbestand 2021 lag in Deutschland bei 81 Mio. Stück, davon E-Bikes rund 8,5 Mio. Die Anzahl der verkauften E-Bikes in Deutschland steigt und übernimmt die Mehrheit bei den Absätzen im Fahrradhandel. Von den rund 4,7 Mio. verkauften Fahrrädern in 2021, waren allein 2 Mio. Pedelecs, also E-Bikes mit Unterstützung bis 25 km/h. Im ersten Halbjahr 2022 hat die deutsche Fahrradindustrie 580.000 Räder produziert. Die E-Bike-Produktion übersteigt die Produktion normaler Fahrräder mit 800.000 Stück. Mit der Fülle an Zweirädern kommt auch eine Vielfalt an E-Bike-Modellen auf den Markt.

Der Schwerpunkt liegt bei den klassischen Fahrradmodellen, die es auch als elektrisch betriebene Modelle bereits auf dem Markt gibt. Dazu kommen die E-Lastenräder als der aufstrebende Trend.

Großer Beliebtheit erfreuen sich das City-E-Bike, das E-Trekkingrad und das E-Mountainbike, mit oder ohne Hinterradfederung. Auch Kinder kommen nicht zu kurz, denn auch für sie gibt es elektrifizierte Mountainbikes in entsprechender Größe. Die E-Mountainbikes liegen mit einem Anteil von 34 Prozent im Verkauf knapp vor den E-Trekkingbikes. E-Cityräder haben einen Anteil von 26 Prozent. E-Lastenräder sind im vergangenen Jahr auf immerhin 6 Prozent gestiegen (ZIV 2022).

Der ADAC schafft einen Überblick der verschiedenen E-Bike Modelle und weist den Weg zum passenden Elektrorad:

©  luca pb – Stock.Adobe.com

Das City-E-Bike besticht besonders durch seinen hohen Komfort und seine Alltagstauglichkeit. Mit einem City-Bike lassen sich Stadt, Flachland und Radwege problemlos erkunden. Dank seinem tiefen Einstieg und der aufrechten Sitzposition ist es für alle Altersklassen geeignet.

©stockphoto-graf

Das E-Trekkingbike ist vielseitig einsetzbar und zeichnet sich durch eine hohe Stabilität, Sportlichkeit und Robustheit aus. Es ist ein Allrounder für die Stadt oder auf dem Land und dabei ebenso für die Straße, wie auch für Schotter-, Feld- und Waldwege geeignet. Komfortabler Sattel, schlanker Rahmen, starke Bremsen und eine Schaltung mit großer Bandbreite unterstützen dieses breite Einsatzspektrum.

©Wayhome Studio

Mit einem E-Mountainbike steht dem Befahren von Bergen, unebenem Gelände mit losen und matschigen Untergründen und Trails nichts mehr im Wege. Die Räder zeichnen sich durch breite, grobstollige Reifen, einer guten Vorderradfederung und starken Bremsen aus. E-Mountainbikes sind sehr belastbar und sportlich. Insbesondere sind sie für Menschen geeignet, die gerne im hügeligen Gelände, im Gebirge oder Offroad unterwegs sind.

Ein Ableger des E-Mountainbikes hat die Zusatzbezeichnung Fully aufgrund der kompletten Ausstattung mit Federung an Vorder- und Hinterrad. Auch hier braucht es starke Bremsen und eine Schaltung mit einiger Bandbreite. Geeignet ist ein E-Fully für unbefestigte Strecken, z.B. auf Trails und in anspruchsvollerem Gelände, für Sprünge und Downhill-Fahrten. Die Räder sind absolut geländetauglich und bieten Sicherheit und Stabilität bei maximalem Fahrspaß.

Für Kinder gibt es ebenfalls die Möglichkeit, ein motorisiertes Mountainbike zu fahren. Diese Räder haben eine angepasste Rahmengröße, ein geringes Gewicht und eine leicht bedienbare Schaltung, ebenso wie eine sensible Federung für die jungen Fahrerinnen und Fahrer. Mit den breiteren und grobstolligen Reifen lassen sich so leichtes Gelände, Schotterwege und einfache Bikeparks erkunden.

© Mailin – Stock.Adobe.com

Aber der Trend geht nicht nur zum Fahrradfahren in der Freizeit, sondern auch dazu, ein Fortbewegungsmittel zu nutzen, welches gleichzeitig Lasten, wie zum Beispiel den Wocheneinkauf, oder Kinder transportieren kann. Auf kurzen Strecken lohnt sich meistens der Einsatz des Autos nicht. Dafür eignet sich am besten ein E-Lastenrad. Vor allem in Städten ist das E-Lastenrad der ideale Begleiter, um Staus zu umgehen, umweltschonend unterwegs zu sein und gleichzeitig großes Gewicht mit Motor-Unterstützung zu transportieren. Hier gibt es verschiedene Varianten, ob kompakt oder mit Koffervorbau und mit variablen Anbaumöglichkeiten für unterschiedliche Lastenträgersysteme. Außerdem kann der Nutzer zwischen ein- und zweirädrigen Lastenbikes entscheiden.

Quelle
Presseportal
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PatrickKreft

Mountainbike Rookie | Fotograf | Chefredakteur

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